Wolfgang Gröne, Autor

Wolfgang Gröne

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Warum Bücher im Unterricht lesen?
  • Vielen Kindern bietet die Schule die erste Begegnung mit einem Buch.
  • Stärker als andere Medientätigkeiten fördert Lesen die Sprachentwicklung und Lesekompetenz.
  • Der Aufbau von Lesemotivation, die Entwicklung von Lesegewohnheiten gelingt mit Büchern für Kinder besser als mit „Häppchenliteratur“, die mit Kurztexten und Ausschnitten arbeitet.
  • Kinderliteratur hilft beim Verarbeiten von Umwelt- und Alltagserfahrungen.
  • Identifikation mit handelnden Figuren, das Miterleben von Geschichten aus den Bereichen Abenteuer, Krimi, Historie sind durch ihre sich allmählich entwickelnde Handlung besser möglich als bei Kurztexten.
  • Durch das Lesen von Kinderbüchern entwickelt sich bei Kindern ein emotionaler Prozess der Teilhabe an fremden Erfahrungen.
  • Bücher schaffen Zugang zu neuen fremden Welten.
  • In einer von Schnelligkeit geprägten Medienwelt mit sich ständig verändernden Inhalten kommt dem Verweilen in einer Geschichte, Roman, Erzählung ein besonderer Stellenwert zu.

Textverarbeitung mit Kindern bei Büchern der Kinder- und Jugendliteratur
  • Buchbeurteilungen schreiben lassen
  • Textabschnitte in szenisches Spiel umsetzen
  • Ausschnitte des Buches in gemalte Bilder, Skulpturen, Dioramen umsetzen
  • Eigene Bücher zum Thema gestalten
  • Fortsetzungen der Bücher erarbeiten
  • Leseeindrücke austauschen
  • Titelbild neu gestalten
  • Ein Storybord zeichnen
  • Handlungsalternativen erarbeiten – schriftsprachlich, mündlich, bildnerisch
  • Lesetagebuch
  • Sicht der Protagonisten übernehmen und neu schreiben
  • Hörspiel entwickeln und aufnehmen
  • Buch im Klassenverbund lesen. Kinder und Jugendliche sollten sie wirken lassen und anschließend selbst über mögliche Formen der Interpretation nachdenken